Die Wiener Städtische bietet - im Rahmen ihrer "Komplimed" - Shiatsu als alternative Behandlungsmethode an. Aufgrund von ärztlicher Zuweisung werden, je nach Vertragsabschluss, etwa 10 bis 15 Shiatsu-Sitzungen pro Jahr bei einem "anerkannten" Shiatsu-Praktiker erstattet. Grundlage für die Abrechnung ist einerseits die ärztliche Zuweisung und andererseits die Anerkennung des Shiatsu-Praktikers durch die Versicherung. Das bedeutet in der Praxis, dass der Dachverband für Shiatsu regelmäßig die aktuelle Liste der "Shiatsu-PraktikerInnen im Dachverband" an die Versicherung weitergibt. Diese gilt der Wiener Städtischen dann als Basis für die Anerkennung des jeweiligen Praktikers.

Rückvergütungen für Shiatsu-Behandlungen (Voraussetzung ist für alle Versicherungen eine ärztliche Verschreibung) wurden dem Dachverband zudem zugesagt von:

  • Merkur Zusatzversicherung
  • Erste Allgemeine Versicherung
  • Grazer Wechselseitige Versicherung
  • UNIQA

Die UNIQA bietet auch die Möglichkeit, Shiatsu-Behandlungen im Rahmen einer Facharztkosten-Versicherung abzudecken, sofern eine ärztliche Verordnung bzw. Überweisung vorliegt. Dabei werden 80 % der Kosten bis 1.026 Euro pro Jahr ersetzt. Die Kosten für die Versicherung liegen, so unsere Informationen, zwischen etwa 15 und 25 Euro monatlich. Der Tarif ist allein abschließbar oder mit einer anderen Krankenversicherung (z.B. Sonderklasse) kombinierbar. Voraussetzung ist ein guter Gesundheitszustand der Versicherten, des Versicherten.

(Februar 2003; Irrtümer vorbehalten)