Während Shiatsu in Japan schon seit über fünfzig Jahren eine anerkannte Behandlungsform darstellt, gewinnt Shiatsu in Österreich erst in den letzten Jahren mehr und mehr an Verbreitung und Bekanntheit. Zunehmend mehr Menschen vertrauen der tief greifenden und umfassenden Wirkung dieser für uns im Westen ungewöhnlichen, weil energetischen Behandlungsform. Deshalb wurde, um eine professionelle Qualität der BehandlerInnen (Shiatsu-PraktikerInnen) zu gewährleisten, der Österreichische Dachverband für Shiatsu (ÖDS) im Herbst 1993 gegründet.

Der Österreichische Dachverband für Shiatsu versteht es als seine Aufgabe, eine für alle Schulen verbindliche und qualitativ hochwertige Ausbildung zu garantieren, die auch im Ausland und vom Europäischen Dachverband für Shiatsu (European Shiatsu Federation, ESF) anerkannt wird, und die als Basis für eine gesetzliche Anerkennung von Shiatsu als eigenständiges Berufsbild dienen kann - was eines der Hauptanliegen des Dachverbandes überhaupt ist.

Auch führt der Dachverband eine PraktikerInnen-Liste ("Shiatsu-PraktikerInnen im Dachverband"), auf der sich Shiatsu-PraktikerInnen mit einer vom Dachverband anerkannten abgeschlossenen Ausbildung (und damit mit einem "Dachverband-Diplom") eintragen lassen können. Für PraktikerInnen, die auf dieser Liste angeführt sind, garantiert der Österreichische Dachverband für Shiatsu, dass sie eine qualitative und umfassende Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und damit alle Voraussetzungen für eine fundierte und effektive Anwendung von Shiatsu erworben haben.

Die Qualitätssicherung des Österreichischen Dachverbandes erstreckt sich zudem auf den Bereich der Ausbildung mit verbindlichen Kriterien für TrainerInnen, ("qualified trainer"), LehrerInnen ("qualified teacher"), SchulleiterInnen ("qualified senior teacher") und Shiatsu-Schulen ("Shiatsu-Schulen im Dachverband") . Mit seinen Qualitätskriterien sorgt der ÖDS für Richtlinien, so dass Interessierte eine qualitativ hochwertige Ausbildungsmöglichkeit finden können.