Zheng He wurde 1371 in Kunming in der Provinz Yunnan geboren. Sein Geburtsname war Ma Sanbao, sein muslimischer Name Haji Mahmud Shams.Mit zehn Jahren wurde er zusammen mit tausenden anderen Kindern nach einem Kriegszug von den Truppen des chinesischen Kaisers entführt und geriet 1382 in die Gefangenschaft des Ming-Generals Fu Yoode.1) Für den höfischen Dienst ausgewählt, wurde er kastriert2) und kam 1385 in den Haushalt des damals 25jährigen Prinzen Zhu Di, wo er bald das Vertrauen des späteren Kaisers erwarb. Nachdem Zhu Di in einem blutigen Erbfolgekrieg - treu unterstützt von seinem militärisch hoch begabten Diener Zheng He - den Weg zum Drachenthron freigekämpft hatte3), gab er 1403, ein Jahr nach seiner Machtergreifung, den Befehl, „Schatzflotten" aufzubauen. Es sollte eine macht- und prachtvolle Botschaft an alle innerhalb und außerhalb Chinas sein, nicht den leisesten Zweifel an seiner Herrschaft zu haben. Dabei ließ Zhu Di allein zwischen 1404 und 1407 insgesamt 1681 Schiffe neu bauen oder überholen. Die Schiffe entstanden in den ersten Trockendocks der Welt in Nanjing. An den drei parallelen Wasserarmen der Drachenfluss-Werft zimmerten tausende Handwerker die Schiffe.4)

Zheng He wurde schließlich Groß-Eunuch und Kommandeur einer mächtigen Flotte, die zwischen 1405 und 1433 siebenmal zur großen Fahrt aufbrach, wobei sie insgesamt geschätzte 50.000 Kilometer (laut Gedenktafel mehr als hunderttausend Li) zurücklegte. An Bord der Flotte waren unter anderem auch tausende Soldaten, die den Königen, Sultanen und Häuptlingen der „Barbaren" klarmachen sollten, dass sie besser die Wünsche der Chinesen nach Tributzahlungen erfüllen sollten. Ziel der Seefahrten war es letztlich, dass alle Staaten die Vorherrschaft der Ming-Dynastie anerkennen.

Die Geschichte der Schifffahrt in China

Schon in der Zeit der Tang-Dynastie (618 - 907) machten insbesondere Seide und Keramik die Kaufleute der damaligen Hauptstadt Chang´an reich. Seide, gewonnen aus dem Kokon des Maulbeerspinners, gelangte auf den Rücken von Kamelen und Pferden über die Seidenstraße durch die Wüsten Zentralasiens nach Persien, in die arabische Welt und bis nach Ostafrika. Da die Landroute für das zerbrechliche Tongeschirr jedoch schlecht geeignet war, erfolgte die Verschiffung der Güter zunehmend über das Wasser in den „südlichen Ozean" und entlang der südindischen Küste. Rund um die Küstenstädte entstand so eine Vielzahl von Manufakturen.

Lange Zeit blieb die „Seidenstraße zur See" eine Einbahnstraße, auf der die Chinesen ihre Waren auf die Ostseite des Isthmus von Kra, die Landenge zwischen dem Südchinesischen Meer, und dem Indischen Ozean lieferten.5) Malaiische Kulis schleppten die Schätze dann durch den Dschungel, auf dessen anderer Seite Araber, Inder und Perser warteten. Diese brachten die Kostbarkeiten dann auf ihren seegängigen Dhaus nach Indien wie auch auf die arabische Halbinsel bis nach Mekka, Medina und in den Osten Afrikas.

Die großen Gewinne mit dem Verkauf der Waren „made in China" machten damit aber nicht die chinesischen Produzenten, sondern die arabischen Reeder, die den Seehandel im Indischen Ozean kontrollierten. Der Song-Kaiser Goazong befahl aus diesem Grund 1132 den Aufbau der chinesischen Handels- und Kriegsmarine, der „schwimmenden Großen Mauer".

Schon 1159 konnten so fünf Prozent der Staatseinnahmen aus Exportsteuern erzielt werden. Die Expansion begünstigte zudem Wirtschaft und Forschung. Hofbeamte studierten arabische Methoden der Navigation, entwarfen eigene See- und Sternenkarten und nutzten - 200 Jahre vor den Europäern - den Kompass (zhinanzhen, „Süden zeigende Nadel"). 1237 waren schon 52.000 Matrosen im Dienst der Song-Kaiser.

Mit dem Untergang der Song-Dynastie durch die mongolische Eroberung Chinas unter Khubilai Khan, einem Enkel von Dschingis Khan, wurde der Aufstieg zur seefahrerischen Großmacht sogar noch begünstigt. Khubilai Khan ließ noch größere Schiffe bauen, so dass das Hauptschiff einer Flotte 300 Tonnen Güter und 600 Passagiere an Bord nehmen konnte.

1281 stach die chinesische Kriegsflotte mit 4.500 Schiffen und 150.000 Mann an Bord in See, um Japan zu unterwerfen. Ein Taifun jedoch, von den Japanern „Kamikatze" (Götterwind) genannt, drückte die schweren Schiffe an die Küste. Dort töteten die japanischen Krieger die meisten ihrer Feinde und konnten so die Eroberung Japans abwehren.6) Diese Niederlage war auch der Beginn des Untergangs der Mongolenherrschaft und 1368 gelangte die Ming-Dynastie an die Macht, in der die chinesische Schifffahrt unter Kaiser Zhu Di (1402 - 1424) ihren Höhepunkt erreichte.

China zur Zeit der Ming-Dynastie

Das China zur Zeit von Zheng He verstand sich als große und zur Führung in Asien und am Indischen Ozean berufene Zivilisation, als Reich der Mitte und unangreifbares Zentrum der Welt. Während Zheng He´s Schatzflotten Reichtümer der peripheren Länder in die „südliche Hauptstadt" (Nanjing) brachten, führte Zhu Di große Feldzüge zu Lande, ließ das Wissen seiner Zeit in der 11.000-bändigen Yongle-Enzyklopädie niederschreiben, die Große Mauer vollenden und in Beijing („nördliche Hauptstadt") eine Metropole errichten, wie sie die Welt bis dahin noch nicht gekannt hatte und von Kaiser Zhu Di 1421 offiziell bezogen wurde.

Mit seiner Staatsflotte zeigte sich China als mächtiger, wohlwollender Hegemon, der „zehntausend Länder zu seinen Gästen" machen wollte. Gegen unwillige Partner freilich ging Zheng He mit starken Landungstruppen vor oder sorgte dafür, dass sie „weise" (d.h. kooperationsbereitere) Regimes bekamen. Vielfach machte wohl allein die Pracht der Schiffe mit ihren roten Segeln und der Wert der Handelsgüter, darunter Seide und Porzellan, klar, dass hier jemand war, von dessen Wohlwollen man profitieren konnte. Und so war es nicht oft nötig, eine der 24 Bordkanonen abzufeuern.7)

Die Fahrten von Admiral Zheng He

Die erste Fahrt von Zheng He (1405 bis 1407) diente unter anderem dazu, den berüchtigten Piraten Chen Zuyi zu fangen, der die Seewege zwischen den Inseln des heutigen Indonesien unsicher machte. 5.000 Piraten starben in der Schlacht und Chen Zuyi wurde in China enthauptet.

Die sieben Reisen8) führten die Flotte von Zheng He in den Pazifik, den Südindischen Ozean und an den Persischen Golf sowie im Südwesten über Siam bis nach Java, durch die Straße von Madagaskar über Ceylon bis ins südwestindische Handelszentrum Kalikut und nach Hormuz am Persischen Golf. Nebenrouten (angeführt von Zheng He´s Stellvertreter, dem Eunuch Zhu Man) führten hinab bis nach Malindi (Kenia) an der afrikanischen Ostküste. Zudem gibt es Spekulationen darüber, ob Teile der chinesischen Flotte Australien oder gar Amerika erreicht haben könnten9) Dabei griffen Zheng He und seine Soldaten durchaus auch lokalpolitisch ein, so auf der Insel Java und auf Nordsumatra jeweils in einen Bürgerkrieg. Und auf Ceylon kidnappten sie einen unbotmäßigen Herrscher (König Atakeswara) und setzten einen entgegenkommenderen Stadthalter ein.

Bis zu 317 Schiffe umfasste die Flotte, die mit ihren roten Segeln und Seidenfahnen als „Schwimmende Drachen" bezeichnet wurden, auch weil am Bug furchterregende Drachen aufgemalt waren. Sie zählte an die 28.000 Mann Besatzung, Soldaten, Ärzte, Apotheker, Dolmetscher, Köche, Astronomen und Beamte für das diplomatische Protokoll sowie buddhistische Mönche und muslimische Geistliche. Die größten Einheiten waren gewaltige, neunmastige „Schatzschiffe" mit einer Länge von bis zu 122, einer Breite von bis zu 50 Meter und einer Besatzung von etwa 600 Mann.10) Ihre Ausstattung war ohnegleichen. Die Luxuxkabinen hatten sogar Balkone. Es gab zudem spezielle Tankschiffe für die Trinkwasserversorgung, Kriegsschiffe mit tausenden Soldaten und Pferdetransporter, die selbst Elefanten mit an Bord nehmen konnten. Versorgungsschiffe mit Lebensmittelvorräten führten zum Anbau von Gemüse auch mit Erde gefüllte Wannen mit sich. Große Flaggen, Signalglocken, Wimpeln, Trommeln, Gongs und Laternen sorgten innerhalb des Verbandes aus Neunmastern und kleineren Schiffen für Kommunikation und Koordination. Größere Entfernungen wurden mit Brieftauben überbrückt. Zur Bestimmung der geographischen Breite wurden die „reinen Sternenbretter" verwendet, mit denen die Offiziere die Höhe des Polarsterns bestimmten. Eine in Seewasser schwimmende Kompassnadel wies den Weg, der durchschnittlich 4,8 Knoten schnellen Schiffe. Bei Sturm ließen die Seeleute Treibanker ins Wasser, damit die Boote nicht allzu sehr schaukelten. Unter Deck waren 16 Schoten angebracht, die nach dem Vorbild der Kammern im Bambusrohr einbrechendes Wasser aufhalten konnten.

Viele Schätze, darunter wilde Tiere wie Zebras, siamesische Elefanten und Löwen11), kostbare Hölzer, Edelsteine, seltene Kräuter und Essenzen, brachten die Schiffe Zheng He´s nach China. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Reisen aber war die Forschung. 180 Ärzte und Apotheker begleiteten die Expeditionen, um an fremden Küsten nach Heilmitteln zu forschen.

Die Aufgaben der Staatsflotte waren vielfältig. Sie verkörperte die Macht und die Ansprüche des Kaisers12), war Handelsmission und Transportmittel für Tribute und deren Überbringer. Doch auch die Belastungen, die der Bau und die Unterhaltung der Schiffe mit sich brachten, waren immens. Allein der Bau eines einzigen Schiffes muss nahezu Wälder verschlungen haben. Dazu kamen wertvolle Materialien wie Metall, Seide, Lacke, um das Schiff zusammenzubauen und auszurüsten - von der Arbeit gar nicht zu reden.13)

Das Ende der Schatzflotte

Das Ende der Schatzflotte begann mit dem Tod von Kaiser Zhu Di. Als Zhu Gaozhi die Macht übernahm, befahl er noch am Tag seiner Thronbesteigung am 7. September 1424, dass alle Fahrten der Schatzflotte und auch alle Reparaturen sofort beendet werden sollen. Zugleich ordnete er an, dass die Abholzung von Hartholz für den Schiffbau auf das Niveau der Zeit vor Zhu Di reduziert werden soll. Admiral Zheng Di wurde seiner Aufgaben enthoben und zum Militärkommandant von Nanjing erhoben, wo er ein großes Anwesen besaß.

Während sich Zhu Di noch stark auf die Hof-Eunuchen gestützt hatte, gewannen unter Zhu Gaozhi - und fortan - konfuzianisch geprägte, sittenstrenge und sehr vorsichtige Hofkreise die Oberhand. Zhu Gaozhi lebte jedoch nur wenige Monate und sein Nachfolger Zhu Zhanji befahl, nachdem die Tributzahlungen an China stark zurückgegangen waren, Zheng He nochmals aufzubrechen und die „fernen Länder jenseits des Meeres" auf den rechten Weg zu bringen. Die bis zum Juli 1433 währende Mission verlief sehr erfolgreich und einige der Schiffe erreichten sogar Dschidda am Roten Meer. Mit dieser Fahrt allerdings ging die Ära der großen Flotte endgültig zu Ende. Vieles spricht dafür, dass sie ein Opfer der konfuzianischen Staatsphilosophie wurde, der privater Handel ebenso suspekt war wie die Vorstellung, dass es außerhalb der Welt, als deren Zentrum man sich verstand, noch eine gäbe, die man kolonialisieren könnte. Manches spricht auch dafür, dass eine nüchterne Kosten-Nutzen-Rechnung das Ende der chinesischen Schifffahrt bedeutete.

Unter dem Einfluss der konfuzianischen Berater wurde wieder die Landwirtschaft in das Zentrum der Politik gestellt - und man zog sich aus der Schifffahrt zurück, die dazu beigetragen hatte, eine schwere Finanzkrise auszulösen. Um 1500 wurde schließlich der Bau von Schiffen mit mehr als zwei Masten zum Kapitalverbrechen erklärt. 1525 wurde die Zerstörung aller noch seetauglichen Fahrzeuge angeordnet, womit nicht nur die Schatzflotte sondern auch der private Seehandel verschwand. Und sogar die Logbücher von Zheng He´s Flotte wurden vernichtet.

Zheng He starb, so die meisten Quellen, im Jahr 1435, doch gibt es auch die Vermutung, dass er schon zwei Jahre früher auf der Rückreise von Kalikut verstarb. Das Grab Zheng He´s, der Muslim war, liegt nahe Nanjing und eine arabische Inschrift darauf preist den Namen Allahs. Von Zheng He´s Taten erzählen Reiseberichte und zeitgenössische Romane. Und wenn auch die Erinnerung an sein Lebenswerk in China rasch verblasste, blieb sie an anderen Orten erhalten. Im indonesischen Semarang beispielsweise wird der Seefahrer von zahlreichen Auslandschinesen im Zheng-He-Tempel als Gott verehrt, und erlebt derzeit eine Renaissance mit Ausstellungen, Sonderbriefmarken, Silbermünzen u.ä.m.

Quellen: Die Zeit 8 / 2005
Der Spiegel 13 / 2004
Der Spiegel 25 / 2005
www.answers.com/topic/zheng-he

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[1] Ming-Dynastie: 1368 bis 1644.
[2] In jener Zeit war es ausschließlich kastrierten Männern vorbehalten, am Hof zu dienen.
[3] Zhu Di gab seiner Herrschaftsperiode den Namen Yongle (Ewige Freude).
[4] Inzwischen ist die Verbindung zum Jangtse versandet.
[5] Ende der 90er-Jahre des 20. Jahrhunderts barg der Hamburger Taucher Tilman Walterfang ein zwölf Jahrhunderte altes Schiffswrack nördlich der Insel Belitung in den Gewässern Indonesiens, den Schatz vom „schwarzen Felsen" (indonesisch: Batu Hitam). Das knapp 30 Meter lange Schiff war eine Konstruktion, die auf arabische Ursprünge hinweist. Die Planken wurden wahrscheinlich von Seilen zusammen gehalten, so wie es heute noch in Teilen der arabischen Welt und im Osten Afrikas üblich ist. Das Schiff selbst war aus indischen und afrikanischen Hölzern gebaut. Die Überreste von Anis und Rosinen, die in einem versiegelten Tonkrug gefunden wurden, entstammen - so die Radiocarbon-Analyse - der Zeit zwischen 680 und 890. Ein Bronzespiegel gibt als Herstellungsdatum den 23. Dezember 758 an und enthüllt zudem seine Herkunft: „Hundertmal geschmolzen in der Stadt Yangzhou am Yangtse-Fluss". Dass sich an Bord des Schiffes große Mengen an Porzellan, Gold und Silber befanden, lässt Archäologen vermuten, dass es sich um ein diplomatisches Geschenk gehandelt haben könnte, das die besondere Wertschätzung des Tang-Hofes für die Beziehungen zu dem Staat, für den es bestimmt war, dokumentiert.
[6] Bis zum 2. Weltkrieg blieb dies die größte Seeschlacht der Geschichte.
[7] Die Schiffe von Zeng He waren mit etwa 300 unterschiedlichen Sprengladungen ausgestattet, unter ihnen Geschosse wie die „fei tian pentong" („Himmel fliegende Spritzrohre"), Schwarzpulverladungen, deren eingewirktes Papier die gegnerischen Segel in Brand setzte.
[8] 1. Reise 1405 bis 1407, 2. Reise 1407 bis 1409, 3. Reise 1409 bis 1411, 4. Reise 1413 bis 1415, 5. Reise 1417 bis 1419, 6. Reise 1421 bis 1422 und 7. Reise 1431 bis 1433.
[9] Gavin Menzies, ein pensionierter britischer U-Boot-Komandant, behauptet in seinem Buch „1421", dass die Chinesen Amerika vor Columbus ebenso wie Australien entdeckt hätten. Hinweise darauf sieht er in Spuren chinesischer Zivilisation wie Porzellan, Wracks und Werkzeuge an den Küsten Australiens und Amerikas.
[10] Kolumbus Santa Maria hatte die vergleichsweise geringe Länge von 27 Meter. Die Größe der Schiffe der Flotte von Zheng He war möglicherweise auch verantwortlich dafür, dass viele Menschen in Ostafrika von Vasco da Gama´s Karavellen (1498 umsegelte er das Kap der Guten Hoffnung) unbeeindruckt blieben und von weißen „Geistern" erzählten, die sie vor langer Zeit in riesigen Schiffen besucht hätten.
[11] Eine besondere Sensation war das Eintreffen der ersten Giraffe in China - ein Geschenk des Sultans von Bengalen für den Herrscher auf dem Drachenthron -, die man für das Fabeltier quilin hielt. Und es wird berichtet, dass Höflinge dem Kaiser schmeichelten, dass dies eine besondere Gunst des Himmels bedeute, worauf Zhu Di nur knapp erwidert haben soll, sie sollten nicht albern sein.
[12] Um die Vormachtstellung des „Reiches der Mitte" und damit des Himmelssohns auf dem Drachenthron als absoluten Führer des Universums anzuerkennen, sollten die Regenten der Länder Botschafter an den chinesischen Kaiserhof senden und regelmäßig Tributzahlungen leisten. Dafür gab der Kaiser den Herrschern Siegel, die bestätigten, dass sie die rechtmäßigen Herrscher ihrer Heimatländer waren. Über dreißig Staaten schickten auf Zheng Hes Schiffen Emissäre und Würdenträger mit Geschenken zum Kaiserthron, um diplomatische Beziehungen mit China zu pflegen. Die ausländischen Gesandten mussten sich zur Huldigung dreimal vor dem Kaiser niederwerfen und mit ihrer Stirn den Boden berühren.
[13] Einige Historiker gehen davon aus, dass die Expeditionen die Ming-Dynastie mehr kosteten, als sie ihr einbrachten.